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Archiv für die Kategorie 'Music'

Jan 25 2013

Stephen Foster

Autor: nobby. Abgelegt unter Music, Radio

Meine nächste Sendung auf der Ems-Vechte-Welle wird sich mit dem Leben und Werk von Stephen Foster beschäftigen, dem Mann, der Folksongs wie “Oh Susanah” geschrieben hat und in den USA als Wurzel der Rootsmusik gilt. Er hatte ein kompliziertes Leben, um das sich auch viele Mythen ranken. In den USA gab es mehrere Dokumentationen, die sein Leben darstellten, und sogar in Japan gab es eine mehrteilige Spielfilmserie im TV.

mehr dazu an diesem Wochenende

Jetzt noch einige Links:

Wikipedia article

American Dreams

PBS Special

His songs

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Jun 15 2011

OBS

Autor: nobby. Abgelegt unter Fotos, Music, Review

Ich hab in diesem Jahr meinen Frieden mit dem OBS gemacht: In den letzten Jahren war ich zunehmend unzufrieden mit der Musik: das letzte Jahr stellte einen Tiefpunkt dar. Nun ist es so, dass ich die für mich passende Balance zwischen Bühne und Zeltplatz gefunden hab. Meine beiden Töchter sind ja seit dem ersten Festival dabei (mit damals 11 Jahren) und ohne sie hätte ich mich vielleicht schon vom OBS verabschiedet. Sei’s drum:
Ich kann also nur zu einigen Bands was sagen:
C-Types aus Frankfurt waren für den Freitag ok, warfen aber die Frage auf (analog zum Blues): Can straight people play trash, oder auch: Kann man Trash sauber nachspielen? Ne, geht nicht. Aber ansonsten waren sie ok, der Sänger war grenzwertig mit seinem ‘impulsiven’ Gehabe. Aber als Unterhaltung für den ersten Tag waren sie ok.
Golden Kanine waren eine große Überraschung: Sie hatten mir bereits zuvor ganz passabel gefallen, aber das OBS-Konzert war was besonderes, weil sie mit Bläsern auftraten (Bertholonis), die anscheinend nur für den Gig ein komplettes Arragement ausgearbeitet hatten. Das brachte tüchtig Schwung in die Bude und hinterließ ein recht angenehmes Gefühl, als wir zurück zum Zelt gingen.

miraculous_mule-6Am nächsten Tag hielten Mirac. Mule, was sie versprachen. Sehr erdig, gospelig, alles passte und hatte Stil. Auch ein Ton oder ein Wort kann da stark rüberkommen.
Great Bertholinis: Da hatten mir schon die Bläser am Vortag gut gefallen und das eigene Konzert war prima: Die Musik erscheint mir ein wenig konstruiert, aber andere fanden, es käme ganz locker. Ist auch nicht so wichtig, auf jeden Fall war es eine gute Stilmixtur, dier sich nicht bei Stilen anbiederte sondern sehr eigensträndig war.
Dan Mangan war der Höhepunkt des zweiten Tags: Hasuptsächloich weil sie sich offensichtlich vom wieder einmal hervorragenden Publikum inspirieren ließen. Die Songs hatten Aussagen von Verstand, die Arrangements waren geschmackvoll und die einzelnen Musiker übernahmen sich nicht. Mir kam es eher als ne reife Bandleistung vor, wenn auch der Herr Mangan natürlich auf sehr sympathische Weise dominierte. Die mit Effekten gespielte Trompete gab der Musik natürlich auche Note, die über die klassische Besetzung hinauswies.
madison_violet-9Madison Violet ham mir am besten gefallen. Da war natürlich eine massive mainstream-Nähe zu spüren und auch ein Schielen auf den komerziellen Erfolg. Die Songs demnach z.T. seicht, z.T. witzig, nicht zu vergleichen mit Mangan. Aber der Gesang war wunderschön und die ganze darbietung nett und angenehm. Schaut auch den stream beim Rockpalast an, so war’s.
Tamikrest waren nicht sooo viel anders als im Jahr zuvor, haben aber nicht enttäuscht. Young Soul Rebel hatten eine Pogues-Seite, die mir gefiel. Nichts Herausragendes, aber eine gute ziemlich englische Band.
Geärgert hab ich mich über Slim Cessnas… In meinen Augen war’s Poser-Müll. Sehr monoton, sehr exaltiert. Für mich die größte Enttäuschung des Festivals, weil ich von ihnen nicht son Zirkus erwartet hätte. So gesehen die Anti-Mangans.
Von den anderen Interpreten hab ich nur n Teil gesehen, möchte mich daher nicht drüber äußern. Oder doch: Holmes: Die waren nicht schlecht, aber was zum Teufel hat das mit Gillian Welch zu tun?? Da war die Glitterhouse-Ankündung nicht nur albern (wie oft sonst) sondern ärgerlich, weil sie falsche Erwartungen weckte.
Aber ansonsten: Glitterhouse!! Die ham da wirklich eine schöne Arbeit hingelegt: Die Möglichkeit neue Musiker zu entdecken, Super Organisation, sehr angenehme Atmosphäre. 9 von 10 Punkten, um’s mal so
zu sagen. Der fehlende 10. Punkt? Ich denke, es wurden vielleicht doch zu viele Karten verkauft, denn wenn der Anteil der Zuschauer ein wenig größer gewesen wär, dann hätte man Probleme bekommen. Nachmittags ging’s, aber abends hat’s mich doch mal vom Platz getrieben.

Photos: http://www.flickr.com/photos/7182260@N07/sets/72157626836206371/

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Apr 03 2011

Exene Cervenka: The excitement of maybe

Autor: nobby. Abgelegt unter Music

Der Reiz des Ungefähren - ein Titel, der natürlich erst mal ungefähr bleibt.

Exene Cervenka wurde bekannt als Mitbegründerin der fundamentalen Los-Angeles-Punkband X., sozusagen Legendenstatus am Anfang der Karriere. Ähnlich ihrem Mitstreiter John Doe hatte sie schon seit langem einen Hang zur Americana, den sie z.B. in ihrem Projekt Knitters auslebten.

Zur Neuen: Der Starter Already In Love erinnert mich an das erste Jahrzehnt des Creation-Labels, Folkrockpop mit Bläsern.Das ist auch schon der Kern des Albums: Die Verbundenheit mit welchem Stil, welchem Musiker wird deutlich? Wo andere Tom Waits hören, werde ich mehr an die Go-Betweens erinnert. Das Ungefähre ist also der Verzicht auf die Festlegung, ohne dabei beliebig zu sein, Stile nur zu zitieren. Das Album hat einen einheitlichen Sound, ein gemeinsames Feeling, ist aber sehr divers in den Stilen. Ich hab dies Kriterium mal in Mojo als das Wesentliche eines großen Albums gelesen. Da ist was dran, ebenso wichtig ist aber auch, dass ich nach 5-6maligem Hören das Gefühl habe, beim nächsten Mal erfährst Du noch was Neues. Das passiert verdammt selten.

Zurück zu den Songs: My heart’s in California / I’m alone in Arizona. Die Stimmung ist melancholisch, nicht traurig. Rückkehr ist nicht geplant, dazu das geschmackvolle Schlagzeugspiel von Brady Blade (Tomtoms, die er ja oft stark nutzt). Der Text ist simpel und obwohl ich diese Scheiß-Liebeslieder nicht mehr hören kann, glaub ich ihr. Weil immer das Unsichere bleibt: I felt so high / have you fallen yet? Das war ja auch das Große an Punk: Klare Aussagen, die nichts als Fragen hinterließen: Noone is inncocent.

Zur Country-Schiene: I wish I was somebody / that nobody knows: der Text ist ja schon mal country-amtlich. Hinzu eine fast kitschige Steelgitarre und Blade wieder, dieses Mal mit dem Besen. Das ist Americana, aber aus dem Jahre 2011 mit einem deutlichen Augenzwinkern und dem Hinweis, dass da so sicher nichts ist. Songmäßig machen diese Songs im Mittelteil der CD den stilistisch den größten Schwerpunkt aus.

Es gibt kein schwaches Lied, alle Text sind nicht überladen, eher sehr ökonomisch, fast schon lakonisch. Cervenka singt sicherer als je zuvor und die Produktin lässt nicht nur nichts zu wünschen offen: Sie regt zum nächsten Durchlauf an.

Ich bin gespannt, wann ich die Platte ins Regal weglege. Noch ist das nicht abzusehen.

Exene Cervenka / bei Wikipedia / Bloodshot

Weitere Kritiken:

Pop Matters / Slant / No Depression / Punknews

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Feb 10 2011

Another one bites the dust

Autor: nobby. Abgelegt unter Music

Louvin Brothers - living in close harmony?
European view on the strange ways country music goes

Charles and Ira were born as Charles and Ira Loudermilk. Their father Colonel (his real name) Loudermilk had German ancestors and their mothers name was Georgiana Wooten; Georgiana’s father’s family (the Haynes) was quite prominent around Sand Mountain Alabama for their Sacred Harp singing. Born in 1924/1927 the brothers got their musical education by real singing people (not dics, youtube or facebook), although radio soon played an ever increasing role. Greatgrandmother Haines had 14 children who could make up a perfect choir on their own. They all lived in the same region (30 miles afar at most). Sacred Harp or shape note singing was both familiar in the Haines and the Wooten family although the boys never took part. Anpther influence were English parlor songs. These play a more important role in Alabama than in Kentucky or the Appalachians. Even more important were gospel tunes, also known as seven notes singing or ‘new book’-singing (in comparison to the four note singing of the Sacred Harp songbook). What they couldn’t sing themselves was bought by their father, who was a modest record collector: Delmore Brothers and Blue Sky Boys had the greatest impact on the boys.

Religion versus commerce
Their first gig was in 1940 and Ira got his first mandolin with 19. From then on they were bound for a singing career although they kept their day job in a cotton mill for quite a while. Since the gospel reigned heavy in the Loudermilk family the Louvins (they changed their name later) started singing in church. A family that prays together could never fail, so their mother had said. Ira often thought of himself more as a preacher than a singer.
But christian life is not that simple: Their tour through Alabamas churches was well paid. They couldn’t sell tickets for the service but it was common to pass a hat around for a so-called ‘love offering’. 200$ was what they collect on one evening and that was quite a lot compared to their father wage: singing was profitable. When they had their first job at the Nashville Opry they played 15 minutes for a tobacco company. Since the company thought that religious songs would not fit to their more worldly image the Louvins could only play one and had to fill their program with other songs. This compromising didn’t keep Ira away from insulting Elvis playing not only religious songs but trash once they were on tour together.

Righteous people
Ira was a father at the tender age of 17 and a grandfather with 31. He was married four times and had more women in between or during his marriages. I don’t mention this as a moral offence. It just sounds strange to me how a -family-that-prays-together-man could act this way and be confinced of his righteousness at the same time. His wifes  had good reasons to leave him: he was bad tempered, brutal and a real pain in the ass in general. Once he tried to kil his wife by strangling her with a telephone rope. She could grab a pistol and shot him  five times. Three bullets couldn’t be removed - they were too close to his spine. So he to live with them. Charles reports that because of his behaviour he couldn’t stay with Ira in the same hotel while they were on tour. So each evening he got a call for rescur from either Ira or his wife: Please come immediately. I’m in the bathroom and he/she wants to come in and kill me. On stage he often exploded, threw things around, destroyed his mandolin. Musicians of heir band were threatend by Ira at gunpoint. Another irritating point was that this preacher was a heavy drinker throughout his whole lifetime.
All in all this behaviour was reason enough that Ira and Charles split in 1963.

Ira versus Charles
On German Wikipedia not one word is mentioned of these habits and for a while I thought that only Ira was a bit strange. But when I read that Charles has some quite reactionary ideas too my view on these mellow singing brothers has been disturbed ever more: Welfare will be the ruin of the state, Criminals should be ‘fried’, scrub pine trees are called ‘nigger pines’. he likes guns and hates long hair. (”If you read the Goods Book (not my spelling) it says that long hair on man is an abomination”)

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Aug 08 2010

10 Jahre Roots auf EVW

Autor: nobby. Abgelegt unter Music, Radio

Seit 10 Jahren moderiere ich zusammen mit Gerd Stassen die Sendung Roots auf der:

Während Gerd mehr neue Sachen vorstellt, wage ich auch den einen oder anderen Ausflug in andere Gebiete - manchmal der Countrymusik sehr ablegen erscheinende wie Afrika, Karibik o.ä. Musik der 30-40er Jahre bedeutet mir als Grundlage für moderne Rockmusik so viel, dass ich sie regelmäßig pflege. Manchmal versteige ich mich auch zu Themensendungen.

Die Playlists der Sendungen sind archiviert auf meine Webseite ‘Roots’.

Zur aktuellen Sendung:

Neil Young: Powderfinger (Rust never sleeps)
Mekons: Last Dance (Fear and whiskey)
Wilco: Deeper down (Wilco-the album)
Sadies: Postcards (Darker Circles)

Diese vier Band/Musiker begleiten mich seit der ersten Sendung. Während die Sadies die Jingles für Roots bildeten, waren Neil Young und die Mekons meine großen Vorlieben in den letzten 20 Jahren. Wilco domonierte die Sendung vom 9.August 2000 (Playlist unten).

Steve Earle: Copperhead Road (Deluxe edition, Live 1987)
Tim Buckley: Buzzin Fly (Dream Letter)
Roy Harper: Evening Star (Death or glory)
Captain Beefheart: Tropical Hot Dog Night (Shiny Beast)
Jon Langford: Death of country music (Nashville radio)

Fünf Songwriter, die z.T. seit 40 Jahren die größte Bedeutung für meine persönliche Geschmacksbildung hatten.

Bob Martin: Third war Rag (Midwest farm Disaster)
Ellis Paul: All my heroes were junkies (A carnical of voices)
Dirk Hamilton: Tunnel at the end of the light (Yep)

Diese drei Songwriter hab ich noch nie in meiner Sendung vorgestellt. Erstaunlich ist, dass ich immer noch Musik neu entdecke, so hat z.B. Bob Martin seit 1972 insgesamt vier (!) hervorragende Alben vorgelegt, ich hab von ihm aber erst vor kurzem gehört. Es lohnt sich auf jeden Fall, mehr von ihm zu spielen - wahrscheinlich wird’s in den nächsten 10 Jahren so kommen.

Alle Playlists gibt’s bei ROOTS.

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Mai 15 2010

Credibility und andere Fragen

Autor: nobby. Abgelegt unter Music

Einem Missverständnis ist vorzubeugen: Ich hab mal in einer Diskussion gesagt, man brauche Kriterien um Musik beurteilen zu können. Das führte zu der falschen Annahme, diese Kriterien stellten eine Art Messgerät bereit, mit dem man den ‘Wert’ des musikalischen Produkt messen könne. Die angeführten Kriterien sind eher Fragen, die Antworten können natürlich gegensätzlicher, widersprüchlcher Natur sein oder auch die Frage selbst ablehnen. Man sollte sie dennoch stellen.
Die 9 folgenden Punkte sind nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen, sie enstammen: George Lewis (Edit.): All that glitters, Country Music in America, Bowling Green Ohio, 1993. Sie beziehen sich auf Rootsmsuik in den USA, Country, Americana oder wie man es auch immer nennen möchte. Ich hab mir nur meine eigenen Gedankendazu gemacht.

1. Wie authentisch ist die Musik?
Die Aufzeichnungen im 19. Jhd. aber auch die späteren Field Recordings der Lomax Familie u.a. waren authentisch ohne dass sich die Frage gestellt hätte. Die aufgezeichneten Songs wurden unmittelbar dort entnommen, wo sie seit Jahren (Jahrhunderten) produziert worden waren. Gerade diese Fieldrecordings im Hinterkopf zu haben, führt später dazu, jetzt die Frage an Produkte der Massenkultur zu stellen (unabhängig von der Auflage:-)): Wie authentisch ist heute eine Aufnahme und wer stellt fest, was es heißt authentisch zu sein?
2. Ist’s auch kreativ?
Die zweite Frage markiert den ‘Hauptwiderspruch’ der Rootsmusik: Wie kann etwas zugleich kreativ sein und sich doch authentisch als etwas ‘Antikes’ darstellen? Diese in den unterschiedlichen Stilen unterschiedlich rigoros beantworteten Frage sollte davon ausgehen, dass auch die grundlegenden Roots (ob in den Appalachen oder im Mississippi Delta) erst in der kreativen Auseinandersetzung mit dem musikalischen Gut der Einwanderer entstanden sind. Im System der Kulturindustrie stellt sich darüber hinaus die Frage, was ist Kreativität, was ist Kompromiss, wenn Musik ein Produkt ist und keine Kunst?
3. Wo kommt’s her?
Als viele Menschen aus Kentucky etc. im Zweiten Weltkrieg in die Rüstungsbetriebe von Chicago kamen, war die Herkunft aus den Bergen nicht zu leugnen. In der Musik dieser Migranten waren die musikalischen Einflüsse fest definiert und nicht austauschbar. Heute gilt eine CD als besonders kreativ, wenn sie neben Cajun auch ein bischen Tejano und eine Prise Klezmer enthält. Welchen Wert behält dann der regionale Einfluss für den Künstler? Steht er im Zusammenhang mit dem Song, mit seinem Leben oder dient er nur dem Zweck, ein Produkt möglichst bunt zu gestalten?
4. Das lange Leben der Hillbillys
Die unterschiedlichsten Spieltarten der Rootsmsuik sind alle durch den Süden geprägt. Was wird aus dieser Musik, wenn sie nach Montana kommt? Oder nach Nürnberg oder Castrop-Rauxel? Hillbillys galten lange als die Deppen der Nation, ihre Kleidung wurde ins Lächerliche gezogen. Später definierten sie die amerikanische Art sich zu kleiden. Heutige Rootsmusiker kommen kaum aus, ohne sich auf Bilder aus den Bergen zu beziehen.
5. Folknazis oder Traditionalisten?
Im amerikanischen Folkrevival der 60er wurde die Traditionalisten um Pete Seehger als Folknazis beschimpft, weil sie sich weigerten musikalische Einflöüsse zuzulassen. Jedwede Änderung der Texte, des Stils, der Haltung und Absicht wurden als Verrat bezeichnet. Seeger in den USA und Ewan McCall in England haben sicher einen großen Wert als Bewahrer, ihre Blockade und Verhinderung hat aber auch manch kreatives Keimchen erstickt. Wenn man sich der Traditiion zuwendet, erhält man dann die Vitalität, die das Genre mal hatte, oder wird die Musik leblos und bleibt pure Kopie?
6. Pop wird dich auffressen
Was geht, was ist erlaubt? Entwicklungen wie Countrypolitain haben gezeigt, dass zu starke Anbiederung an die Popstile der jeweiligen Zeit nicht ohne Verlust an Substanz abgehen. Die häufig verstärkten Anleihen an die Rockmusik haben aber auch (Presley) neuze Stile (Rockabilly) und Wiederbelebungen gebracht.
7.Was soll’s?
Noch die abstratktesten Texte von Bill Monroe atmen den Geist der Kentucky Mountains. Seine Bluegrassmusik ist nur veständlich als Widerspiegelung des ländlichen südlichen Lebens. Countrymusik hat auch deshalb eine Attraktivität außerhalb der ursprünglichen Gemeinde, weil die Themen Tod, Sünde, Mama und die lange Straße oder Eisenbahn universell vestanden werden und Verknüpfungen mit dem Leben der Zuhörer möglich machen. Reaktion auf Countrymusik ist daher (wie auch auf andere Stile wie Hiphop etc.) ganz deutlich auch Reaktion auf die Inhalte.
8. Widersprüchlichkeiten
Ob man den ‘Devided Southener’ nimmt oder den Säufer Hank Williams, der gottesfürchtige Psalmen rezitiert: Rootsmusik war selten platt. Widersprüche in den Texten, zwischen Texten und Interpret oder zwischen Texten und den Realtäten der Zuhörer machen einen großen Teil der Faszination aus. Je moderner die Zeiten werden, desto mehr stellt sich die Frage, ob diese Widersprüche noch eine Rolle spielen.
9. Wo kommst du her?
Südstaatenmusik war und ist Redneckmusik, also die Musik der weißen Arbeiterklasse. Merwürdigerweise fand sie per Garth Brooks u.a. den Zugang zur weißen lifestyle-bewussten Kleinbürgerschaft der Städte. Zwangsläufig (?) gingen damit auch Kreativität und Authentizität verloren. Anders die Erfolgsgeschichte der Frauen: Emmylou Harris oder noch stäker die intellektuellere K.D.Lang stellen andere Sozialisiationen dar. Glaubhaft sind sie geblieben.

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Jan 19 2010

Kate McGarrigle died

Autor: nobby. Abgelegt unter Music

Kate Mc Garrigle died on January 18th 2010 in Montreal. Let me share a few thoughts:

In 1972/73 I got tired and fed up with Yes-style rock stuff and instead of listening to boring Starway to heaven I turned my ears to Albvert Ayler, Ornette Coleman and Globe Un ity Orchesra. For bout 5 years I didn’t listen to any rock music at all.

Then our nice German state thought that I was a threat and danger and didn’t allow me to work as a teacher for a year. I moved to Berlin and got into reach of BFBS and John Peel again. That opened my ears for rock etc. once again. I dug deep into punk and post punk. In the same time I bought the first book of the fantastic Rock Session series of Rowohlt. The top ten lists of the authors sound promising and on the list was a record by Kate and Ann McGarrigle. Folk music by the was only a gone love for me.  Nevertheless I bought the first Lp of the sisters, which by then was already two years old. Immediately after listening I went out and bought the second ‘Dancer with bruised knees’ too.

Pure and fragile as they sounded to me I felt a strength familiar to those jazz and punk experiences. In the same year there was a TV show (hosted by Thomas Gottschalk) which featured a 45 minutes live show. I still have the (audio) recording. After ‘Dancer’ I didn’t hear much new stuff of them although I gave their records a regular spin. The silence (I learned a while later) was due to the birth of Kate’s children Rufus and Martha. The sisters left the road and the recording studio to care for them. When both kids got famous they revealed that their father (Loudon Wainwright was not the best father at all.

Many years later I saw Kate and Ann McGarrigle perform at Blue Highways in Utrecht. Although their later recordings may not be as fantastic their earlier ones they had a lasting influence on the Canadian folk scene and many songs have been covered by a lot of other artists.

I’ll play some of her songs in my next radio show.

Transatlantic Sessions of BBC recorded a very fine version of ‘Hard Times’ with the sisters, Kate’s son Rufus and others:

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Jan 01 2010

LUTHER DICKINSON/SONS OF MUDBOY: ONWARD AND UPWARD

Autor: nobby. Abgelegt unter Music, Review

World boogie is coming. I’m just dead, I’m not gone.

(James Luther Dickinson)

ldI guess I got this attitude in those magic days of 1965-1968, when nearly each new record you heard carried a complete new musical attitude, sound or fusion. Records like the Kinks “Face to face” (just to name this and not Revolver or Sgt. Pepper) had both an alltogether feeling and coherence but were none the less collections of 10 or 12 perls of their own. Looking at these days music in the ‘Roots’ folder seems to be pretty conservative  especially most of this year’s releases. There’s an enormous hype about bands like ‘Bands of Heathens’, whose music is quite pretty without a doubt - but they dare nothing. Next year there’ll be another combo and drag the same reviews upon them - daring and offering nothing (but good music).

Maybe the most daring thing might be a total commitment to roots, maybe just one microphone, maybe just one or two takes, maybe no new songs, maybe only one or two days between the idea and the result. All of this is true with Luther Dickinson’s new CD. It’s his first solo cd (as far as I know) and was recorded just three days after his dad’s death on August 15th. Jim Dickinson was not only an unique musician - he was one of the few who rank amongst the top ten of all time but remained virtually unknown to a broader public.

Onward and upward is the first record after quite a long time that really moved me. It’s as simple as the Bristol Recordings the Carter Family did, but it doesn’t lack anything. Dickinson takes care about the songs and each second you feel why he did record this album. In that way it reminds me of Cash’s American Recordings. Dickinson is assisted by the two Mudboys (his father’s legendary band) Sid Selvidge and Jim Crosthwait and others. Btw. Dickinson and Crosthwait relased their first single in 1962, when drummer Crosthwait was only 16, but earned two dollars more cause he had to carry more equipment. It’s these stories and the old songs on this record that reach deep into american music’s roots.
I’m not good in explaining music so you should listen to it. Hear excerpts by Amazon and buy it from Zebra Ranch. There are some reviews on Zebra Ranch as well. Another review is from Dirty Linen.

Songs are:

1. Let It Roll
2. His Eye Is On The Sparrow
3. Learning On the Everlasting Arms
4. Up Over Yonder
5. Softy and Tenderly
6. Back Back Train
7. Angel Band
8. Where the Soul of A Man Never Dies
9. You Got To Walk That Lonesome Valley
10. In The Garden
11. Keep Your Lamp Trimmed and Burning
12. Glory Glory
Editorial Reviews
Product Description

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Dez 27 2009

Vic Chesnutt (* 12. November 1964 in Jacksonville, Florida; † 25. Dezember 2009 in Athens, Georgia)

Autor: nobby. Abgelegt unter Music

chesnutt80_jpgVic Chesnutt was a real original. I guess he had  a real hard life after a car crash in 1983. But who I am to know. His songs were realistic and poetic. I had the chance to record a show at the Orange Blossom Special June 1983 in Beverungen for my radio program. A year later I tallked to him and took a few photos at the Take Root Festival in Assen.

More about Vic Chesnutt: English Wikipedia / German Wikipedia

You can download his show from Beverungen RIGHT HERE and there are some other pictures too:

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Dez 02 2009

Lue Edmond’s 578th incarnation

Autor: nobby. Abgelegt unter Mekons, Music

Lu Edmond’s been born once again. In fact his new (still forthcoming) cd is what you might have expected from him. All his activities in ‘world music’ circuits have influenced his playing in the Mekons or the Blokes. The CD is highly welcomed as a result on his way to an album of his own (what might be called a solo album). Imagine him playing with all the guys he accompanied and influenced on one album.

Go: http://www.myspace.com/lestriaboliques

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